Dienstag, 15. März 2016

Nur noch wenige Stunden

Ruhig ist es hier auf meinem Blog gewurden. Was nicht daran liegt, dass ich nichts zu schreiben hätte. Denn ich würde mich gerne von meinem Kummer ... meinen Sorgen.. meiner Traurigkeit befreien. Doch ich bin ehrlich.. mir fällt zur Zeit alles sehr schwer.
Ich lebe so vor mich hin. Vieles im Alltag fällt mir unheimlich schwer. Ich schaffe bei täglichen Dingen nur das nötigste wenn ich mich in den Hintern trete.
Das eizigste was ich zur Zeit gerne mache ist nähen. Da bin ich abgelenkt, weil ich jedes Teil perfekt abliefern möchte. Ich möchte, dass sich die Leute an meinen Sachen erfreuen. Unser Wohnzimmer gleicht zur Zeit einem Stofflager. Viele zugeschnittene Teile warten aufs nähen.
Ich denke jeden Tag an Lucas. Mich quält immer wieder die Frage ob er leben hätte können, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört hätte... hätte man was tun können. Ich weiß, dass alles grübeln nix bringt. Doch abstellen kann man es auch nicht.
Nur noch wenige Stunden bis sich der schlimmste Tag in unserem Leben jährt. Kaum zu glauben, dass Lucas bald schon ein Jahr ein kleiner Sternenprinz ist.smilie_tra_191.gifMorgen ist es ein Jahr her als seine Fruchtblase geplatzt ist... und übermorgen um 8.10 Uhr ist sein 1. Sternengeburstag.
Alle sagen immer so daher, dass die Zeit alle Wunden heilt.. dass der Schmerz nachlässt. Ich kann es nicht bestättigen. Mein Herz tut nach wie vor unfassbar weh. Oft so stark, dass es mir die Luft zum atmen raubt.
Lucas fehlt Herrn Melle und mir so sehr.smilie_tra_184.gifsmilie_tra_172.gif
Wie wir diese schweren Tage überstehen werden wissen wir noch nicht so ganz. Auf jeden Fall wird man uns auf dem Friedhof finden. Herr Melle hat Geburtstagskarten besorgt.. mit denen wir Lucas unsere Wünsche, Hoffnung und die 1000 Küsschen in den Himmel schicken werden. Ich hoffe Lucas wird uns am Donnerstag etwas Sonne schicken.. uns ein Zeichen geben, dass er da ist und sich feut.

Ich würde euch ja gerne sagen wie es Kinderwunschmässig bei uns weiter gehen soll. Doch Herr Melle und ich sind uns einfach nicht sicher. Nicht sicher welchen Weg wir gehen wollen und können und genauso unsicher bin ich ob ich unseren weiteren Weg mit allen teilen möchte/kann.

Da in mir gerade die Wut auf genau die eine Person wieder unbeschreiblich groß ist richte ich ein paar Worte noch an sie...  oder ich lasse es doch lieber?! Egal...

Du bist eine PIEP! Ich hoffe du bist glücklich damit was du uns mit deinem blinden, unreifen und niveaulosen Verhalten angetant hast. Du bist schuld, dass unser überalles geliebtes Kind nicht bei uns sein kann. Ich wünsche dir ekligen Herpes.. fiesen Hautauschlag.. Haarausfall oder was auch immer. Eigentlich würde ich dir gerne das wünschen was du uns angetan hast! Doch das kann ich nicht. Keine Eltern sollten ihr Kind verlieren... keine Eltern sollten diese unendliche Leere und Trauer erleben. Genau so wenig würde ich dir wünschen, dass du niemals Mutter wirst.. wobei... manche sollten sich nicht vermehren. Ich hoffe, dass auch du dein Päckchen zum tragen bekommst. Sollte es einen Gott geben der gerecht verteilt...
Wie heißt es oft "Gottes Mühlen mahlen langsam.. aber sie mahlen!"

Fast ein Jahr quälen wir uns mit dieser Situation.


Lucas! Mama und Papa vermissen dich! Wie gerne würden wir dich noch einmal im Arm halten. Dir noch ein letztes mal ein Küsschen auf die Stirn drücken.
Wobei .. wir würden dich viel lieber für immer in die Arme schließen. Dich jeden Tag bis zu unserem Lebensende küssen.
Es tut uns leid, dass uns Welten trennen.
Wir lieben dich von hier bis zum Mond und wieder zurück!


1000 Küsschen in den Himmel!smilie_love_357.gifsmilie_love_356.gif

Mama und Papa

Montag, 8. Februar 2016

So viel um die Ohren... und trotzdem ist alles beim alten!

Der letzte und einzigste Post in diesem Jahr ist schon eine ganze Weile her. Immer wieder hatte ich mir vorgenommen zu posten. So viel hat sich getan... verändert... hat mich bewegt und belastet. Allerdings kam immer was dazwischen. Oft fehlte die Zeit, weil ich mit Tante Melle und Facebook so viel zu tun habe. Dann war erst Herr Melle und dann ich ziemlich dolle krank. Bzw. bin ich noch immer nicht ganz fit. Aber wir sind auf einem guten Weg.
In einen der letzten Post's hatte ich ja erwähnt, dass ich in einer Adipositas Klinik war und dort einen Kurs besuchen möchte. Aus dem "möchte" ist ein "tue" geworden. Mittlerweile war ich schon zwei mal von 13 in diesem Kurs.
Bei dem ersten Besuch war noch nicht so viel los. Das typische vorstellen und warum man da wäre. Naja jeder der mich kennt, weiß ganz genau warum ich da bin. Ich bin DICK! Jetzt werden einige von meinen wahren Freunden sagen "Ja stimmt! "Aber so wie du bist, bist du gut!". Was auch echt sein mag. Doch ich will was verändern. Mein vorsicht gestecktes Ziel sind 15-20kg. Doch ohne Hilfe schaffe ich das nicht. Oder es fehlt am Durchhalten???!!! Das starke PCO macht es mit dem abnehmen auch nicht gerade leichter.
Ziel des Kurses ist, dass man vorbereitet wird für eine Magenop und das man alle Unterlagen für die Krankenkasse zusammen bekommt. Denn bevor man so eine Op bewilligt bekommt, müssen einige Kriterien erfüllt werden. Ob ich dann wirklich nach dem Kurs den selben Weg wie Herr Melle gehe um richtig und vorallem dauerhaft Gewicht zu verlieren wird sich in dem nächsten halben Jahr zeigen.
Mittlerweile führe ich das 2. Ernährungsprotokoll. Das erste war ganz easy. War nur ein Strichliste... doch ich muss sagen, dass man dadurch gut gesehen hat was man isst bzw. wo ich eindeutig zu wenig von gegessen habe. Das Protokoll wertet jetzt die Ernähungsberaterin aus der Klinik aus und Ende Februar wird das Ergebniss besprochen. Man bin ich gespannt was sie dazu sagt! Jetzt das 2. Protokoll ist viel aufwändiger. Wirklich ALLES was ich esse muss abgewogen und eingetragen werden...
"Wo ich esse?"
"Wieviel ich esse?"
"Was ich esse?"
"Wann ich esse?"
"Wie ich mich danach fehle?"
"Warum esse ich?"
Ja das nimmt einiges in Zeit in Anspruch und wenn ich das so lese auf meinem Zettel frage ich mich ob ich genug esse?! Oder esse ich zu viel? Aber auch darauf wird es mit der Zeit eine Antwort geben.

Letzte Woche Dienstag waren Herr Melle und ich dann auch zum ersten mal in einer richtigen Selbsthilfegruppe für Adipositas... okay zur Eröffnung. Noch war es keine richtige Sitzung oder wie man das nennt.
Es waren echt sehr viele da. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jetzt jeden 1. Dienstag im Monat. Also noch etwas was mich in Anspruch nimmt.

Ansonsten haben wir Lucas sein Grab versucht wieder hübsch zu machen. Nach wie vor macht es mich wütend, dass wir nicht so dürfen wie wir wollen. Ich/wir kann/können nicht viel für Lucas tun... deshalb ist das Grab sehr wichtig für mich/uns... und dazu gehört eben auch, dass Herrichten. Ich möchte, dass sein Grab trotz allem nach etwas Kind aussieht... es farbenfroh ist... dass immer ein Lichtlein für ihn brennt. Deshalb hatten wir ja Lucas eine kleine Laterne im Dezember gebracht. Die Weihnachtsdeko ist verschwunden und Ostern/Frühlich sind eingezogen. Eigentlich sollte ein wunderschöner Engel sein Grab verschönern.


Doch da würde es Probleme geben. Er ist einfach zu groß, deshalb steht der Engel nun bei uns Zuhause. Wobei ich noch immer denke er würde wunderschön auch auf dem Funkelfeld auf dem Friedhof aussehen. Aber was nicht ist, ist nicht! So traurig es mich auch macht. Als Herr Melle und ich dann am Samstag einkaufen waren wollten wir einen etwas kleineren Engel kaufen... er war auch schon im Einkaufswagen drin... doch dann entdeckte Herr Melle einen Schmetterling aus Metall. Auch groß.. aber nicht so.. mhh  wie nenne ich es mal?! Voluminös?! Wir stellten also den Engel zurück ins Regal und entschieden uns für den Schmetterling.




Dank Solar leuchtet der Bauch vom Schmetterling

Er passt so schön dahin. Wir beten, dass er beleiben darf und, dass ihn keiner klaut. Leider wird ja immer wieder auf Friedhöfen geklaut.
Samstag war das Wetter so schön. Die Sonne schien als wir bei Lucas auf dem Freidhof waren. Es waren außer uns auch mal andere Besucher auf dem Friedhof. Was ehr selten ist.
Als Herr Melle Lucas seine Laterne mit neuen Aufklebern bestückte, kam eine ältere Dame rüber zu dem Sternkinderfeld. Sie unterhielt sich lange mit uns.. und sie fand den neuen Schmetterling so toll. Fragte wo man so einen kaufen könnte. Sie meinte auch es muss umbedingt nach Kind aussehen und es würde sicher keinen stören, wenn da was buntes stehen würde. Das tat gut zu hören!





Heute morgen bin ich dann mit einem sehr unguten Gefühl aufgestanden. Wir hatten ein sehr schlimmes Unwetter. Meine Sorge war, dass der Schmetterling umgekippt oder sogar gebrochen sein könnte. Also sind wir heute gleich wieder zum Friedhof gefahren um nach dem Rechten zu sehen.
Herr Melle konnte schon von der Straße aus sehen, dass er noch an Ort und Stelle stand. Erleichterung!!!
Mittlerweile hat der Friedhofsbetreiber auch die Rosen unter denen Lucas schläft zurück geschnitten. Das war aber auch nötig. Hätten sie es jetzt nicht gemacht hätten wir was sagen müssen. Wenn Rosen zu groß werden sieht es irgendwann ungepflegt aus.

Nächstes mal wenn wir hinfahren nehmen wir seine kleine Blumenvase mit. Es muss umbedingt noch was blühendes hin... oder mal schauen, dass wir ein kleines Gesteck bekommen was nach Ostern aussieht.

Nur noch 5,5 Wochen... 5,5 Wochen und dann ist Lucas sein 1. Sternengeburtstag. Der Gedanke daran lässt mir jetzt schon die Luft abschnüren... die Tränen schießen in die Augen. Die Zeit ist irgendwie so schnell vergangen.. doch der Schmerz und die Sehnsucht sind geblieben. Auch wenn ich nicht mehr dauernd drüber rede oder schreibe.. aber es tut weh! Es macht traurig! Ich fühle mich hilflos! Ich fühle mich leer und unvollständig!
Die Psychologin meinte es könnte uns vielleicht gut tun an den Ort des Geschehens zurück zu kehren. Sie weiß zwar, dass wir erst einmal alle Wunden aufreißen würden... in ein Loch fallen.. doch es könnte "heilend" wirken. Als Herr Melle mir davon erzählte bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich war gerne in Dänemark. Ich liebe die Meeresbrise... die Dünen.. die Menschen.. ich mag die Kammerjunker.. den Haverati... ich liebe diese Freiheit und Leichtigkeit. Doch plötzlich war da nur noch Angst in mir und die Traurigkeit. Ich bin hin und her gerissen. Ein Teil meines Herzens ist in Dänemark geblieben... doch da ist dieses große ABER!!!

Tja und dann gibt es auch noch etwas "Erfreuliches". Herr Melle hatte Kontakt mit unser Krankenkasse. Freunde meinten, dass wir durch die Geburt von Lucas neue Versuche was ICSI`s angeht hätten. Also hat es die Krankenkasse geprüft... und ja wir hätten 3 neue Versuche. Aber das steht alles noch in den Sternen. Wir wollen vorher einiges prüfen lassen von unser deutschen KIWU... wenn sie uns noch wollen. Nur wenn sie sagen, dass sie Sinn in so einer Behandlung sehen würden wir es noch mal versuchen.


Samstag, 2. Januar 2016

Frohes neues Jahr

Mittlerweile ist das neue Jahr schon 2 Tage alt. Wie doch die Zeit vergeht. Bei vielen ist mittlerweile schon der erste Stress ausgebrochen.
Dieses Jahr Silvester haben wir alleine verbracht. Einmal kurz zu Lucas zum Friedhof....schön entspannt gegessen... später saß ich mit meiner Jogginghose mit Herr Melle auf dem Sofa. Ich war sehr erschöpft von den Tagen zu vor.
Herr Melle hat mich mit einem besonderen Ballon überrascht. Ich stand mit Tränen da. Es zeigte mir mal wieder wie sehr auch er unseren Lucas vermisst. Schön, dass er diesen Ballon gemacht hat für Lucas. Jetzt bliebt zu hoffen, dass er ihn auch bekommt... er unser Angebot wahr nimmt. Seit der Geschicht von den Sternenkinder glaube ich an Wiedergeburt.. und es gab immer wieder Erlebnisse die mir gezeigt haben, dass wir nicht alleine sind.




So eine wundervolle Idee von Herr Melle! Natürlich ging der Ballon nicht alleine in den Nachthimmel rauf. Damit auch ein kleines kurzes Lichtchen schimmerte gab es zwei Wunderkerzen dran.


Mich würde ja echt interessieren wohin dieser Ballon geflogen ist.... bzw. wo hin es die von Weihnachten gezogen hat. Ob sie jemand gefunden hat? Als Kind habe ich mal im Kindergarten beim Ballonwettflug mitgemacht... ach Gott da gab es noch die Mauer! Man ist das lange her! Auf jeden Fall ist mein Ballon in den Osten geflogen und worde gefunden. Ich war damals stolz wie Oskar.

Da unser Lucas immer ein großer Teil von uns bleiben wird... wir es ihn so gut es geht schön machen.. ihn miteinbeziehen gab es auch etwas Silvester für ihn.

Um Null Uhr stand ich dann mit ganz dicken Tränen vor der Tür. Schmerz... Sehnsucht... Trauer machten sich ganz breit. Um uns herum hörte man die Nachbarn gröllen.. sie schossen voller Freude die Raketen in den Himmel. Ich hingegen steckte die kleine Batterie mit den Fontänen für Lucas an. In Gedanke schickte ich ihn wieder ganz viele Küsschen in den Himmel. Mit jedem Schuss in den Himmel war der Gedanke da "Siehst du uns?" "Freust du dich?" "Geht es dir gut?" und "Komm bitte zurück zu uns!"
Wir waren auch ehrlich nicht lange draußen. Ich glaube so kurz standen wir noch nie vor der Tür.

Am 1.1. dann etwas Freude. Tante Melle feierte ihren 2. Geburtstag. Wahnsinn. Damit hätte ich damals echt nicht mit gerechnet als ich mit dem nähen begonnen hatte. Natürlich gab es auch ein kleines Gewinnspiel wo am 1.1. der Gewinner gezogen worde. Man hat die Gewinnerin sich gefreut! Selten jemand erlebt der sich so wahnsinnig drüber gefreut hat. Der Gewinn ist natürlich schon auf den Weg und wenn es schon mal ums gewinnen geht... Ich habe selbst auch was gewonne!!! Als ich davon eben erfahren habe bin ich völlig ausgerastet. Ich habe noch nie was gewonne. Ob das ein gutes Omen für 2016 ist? Wenn das Jahr doch so gut startet kann es doch gar nicht so scheiße werden wie das letzte Jahr!?
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden welches Motiv ich haben möchte. Ich bin sooo unschlüssig. Da ist ein Motiv schöner als das andere. Freunde und Schwester sind nicht wirklich ne Hilfe. Die eine ist Jungenbezogen und die andere Mädchenbezogen. Meine Schwester ist neutral und springt hin und her...

Hat eigentlich jemand von euch sich Vorsätze gegeben? Ich ja! Und dieses Jahr arbeiten wir wirklich dran. Ich habe mich für einen Adipositas Kurs angemeldet der über 6 Monate geht. Ja hat wieder Geld gekostet aber ich will was tun und hoffe, dass es uns bei der Kinderwunschbehandlung etwas hilft. Ich möchte mich wieder wohler fühlen... ich möchte was ändern und Herr Melle folgen. Mit ganz viel Glück beginnt der Kurs auch schon Mitte/Ende Januar. Dann habe ich noch ein weiteres kleines Problem was behoben werden müsste. Seit Lucas seiner Geburt habe ich wiederkehrende Schmerzen oberhalb des Bauchnabels. Lange habe ich es rausgeschoben. Doch innerlich wusste ich was es ist. Hatte es auch schon Herr Melle gesagt, dass ich vermute einen Bauchdeckenbruch zu haben.  Tja so ist es nun auch. Unter der Geburt von Lucas ist das wohl passiert.. denn es ist genau die Stelle wo sie damals mit 2 Leuten auf mir gedrückt haben damit die Plazenta sich löste. Bis jetzt muss es noch nicht sofort operiert werden. Doch ich muss aufpassen, dass sich keine Organe in diesen Bruch setzen.. denn dann kann es ganz schnell ganz böse werden. Der Doc meinte wie ein Blinddarmdurchbruch.
Also schön aufpassen Melle!

Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachten

Lieber Lucas!

Es ist Weihnachten und du bist nicht bei uns. Papa und ich sind unendlich traurig darüber.
Vor einem Jahr waren wir richtig glücklich und haben uns wahnsinnig auf dich gefreut. Heute vor einem Jahr haben wir deiner Oma und deinen Tanten von dir beim Kaffee trinken erzählt. Deine Oma konnte es nicht fassen und hatte Tränen in den Augen... Tränen der Freude, wegen dir. Heute nur ein Jahr danach jedoch war es anders. Heute waren es die Tränen der Trauer um dich. Deine Oma ist genauso traurig wie wir. Du fehlst uns allen so sehr. Wir hatten vor einem Jahr große Pläne mit dir. Wir hatten uns ausgemalt wie schön dieses Jahr Weihnachten sein würde.
Doch alles kam anders. Das erträumte schöne Weihnachten gab es nicht bei uns. Es gab nicht die Geschenke für dich die wir dir geschenkt hätten, wenn du an unser direkten Seite wärst. Aber Papa, deine Oma, Tanten, Onkel und natürlich ich haben an dich gedacht. Auch wenn es nicht viel war was wir dir schenken konnten.. doch immerhin eine Kleinigkeit solltest du auch haben.
Tante S. hat dir einen Holzengel mit Teelicht geschenkt. Papa und ich haben ihn auf den Karmin gestellt zu deiner Gedenkecke. So haben Papa und ich den Engel immer im Blick. Ich habe mich echt gefreut, dass sie dich nicht vergessen hat. Es hat mir echt viel bedeutet, weil ich hatte Angst man würde dich vergessen. Für uns gehörst du nämlich einfach dazu.
Papa und ich hatten zwei Sterne für dich. Der große ist bei uns geblieben und hängt am Weihnachtsbaum.. natürlich gut sichtbar für alle.

Der kleine Stern ist bei deinem Erdenbettchen. Erst hatten wir ihn an deinen Weihnachtselch gehangen.



Doch heute haben dein Papa und ich umgehangen. Jetzt hängt dein Sternchen an der Rose und am Elch das Engelchen von deiner Oma, Tante Anni und Onkel Matze.


Außerdem haben wir dir endlich mal wieder ein paar Luftballons geschickt.. und ja.. Mama hat dir wieder einen langen Brief drauf geschrieben. Ich hoffe dein Uropa wird dir deinen Brief vorlesen.




Papa und ich schicken dir wieder 1000 Küsse in den Himmel. Du fehlst uns so sehr!
Aber auch Oma, Tante Anni und Onkel Matze hatten jeder einen Ballon für dich unser kleiner Sternenprinz.








Nachdem wir deine Ballons haben fliegen lassen standen deine Oma und ich ganz dicht zusammen. Ich merkte wie es ihr schwer ums Herzen worde... ich nahm sie in den Arm. Ich wollte nicht weinen... ich wollte stark sein.. ich wollte nicht schon wieder weinend an deinem Grab stehen. Doch dann kullerten die Tränen. Die Wut und der Schmerz waren so unerträglich. Mir worde bewusst, dass wir vor einem Jahr so richtig glücklich waren und es nie mehr so sein wird wie damals. Die Wut oder eigentlich ist es Hass auf diese eine Person war wieder mal sehr präsent. Ich weiß, dass es eine schlechtes Gefühl ist und es ändert auch nix an unser Situation... dich bringen diese Gefühle nicht zurück. Aber mein Herz ist gebrochen.

Lucas! Papa und ich hoffen, dass du mit deinen Geschwistern, Urgroßeltern und all den anderen Sternekindern schöne Weihnachten hattest.
Wir lieben und vermissen dich!

1000 Küsschen in den Himmel

Mama und Papa

Samstag, 5. Dezember 2015

Brief an dich

Lieber Lucas!

Am Donnerstag war ich mit deinem Papa bei einer Psychologin. Ich wusste die ganze Zeit nicht ob ich wirklich hingehen sollte. In der Vergangenheit hatte ich mit dieser Art von Menschen so ein paar Probleme. Dein Papa hat mich nicht unter Druck gesetzt und ich habe die Entscheidung wirklich bis kurz vor den Termin vor mich hergeschoben. Ich hatte Angst, dass es alles wieder so richtig tief bei mir einschneitet... alles wieder so präsent ist... man mir wieder sagt, dass man mir nicht helfen könnte und ich ein Fall für den Frauenarzt sei. Ich plötzlich mit all meiner Sehnsucht und Schmerz wegen dir wieder völlig alleine da stehen würde. Ja ich hatte Angst vor dem Unbekannten!
Wäre es sinnvoll lieber weiter alleine versuchen irgendwie mit deinem Tod klar zu kommen? Oder wäre es besser sich Hilfe zu suchen? Gibt es ein richtig oder falsch in dieser Situation? Gibt es ein sinnvoller? Ich bin zu keinen eindeutigen Entschluss gekommen. Ich bin einfach mit und habe insgeheim gehofft, dass man mich nicht anspricht. Klar dumm wenn man sich Hilfe erwünscht. Aber ich dachte in erster Linie würde es um deinen Papa gehen. Doch das Blatt wendete sich. Plötzlich stand ich im Mittelpunkt ohne, dass ich es eigendlich wollte. Ich saß vor der Psychologin und erzählte... und erzählte. Im Hals wieder dieser gemeine Kloß der quasie die Tränen am ankündigt war. Wärend des erzählen überkamen mich die Tränen. Man reichte mir ein Taschentuch und dein Papa reichte mir seine Hand... streichelte mit dem Daumen immer wieder ganz sachte über meinen Handrücken.
Im Gespräch stellte sie dann fest, dass ich umbedingt auf meinen Körper hören sollte. Wenn mein Gefühl mir "NEIN!" sagt, dann soll ich dies mir auch zu gestehen. Ich muss nicht zu allem und jeden "JA!" sagen, weil man es von mir erwartet... weil man es nicht anders von mir kennt. Wenn ich was nicht will dann ist das so... und alle haben das zu akzeptieren.
Ich soll das "NEIN-Sagen!" üben. Nur wie macht man das? Bis jetzt habe ich immer nur gesagt, dass es kein Problem ist dies oder jenes zu tun wenn man es von mir wollte. Ich lasse mich ständig überrumpeln. Ich mache das was man von mir erwartet. Mache für alle immer damit sie glücklich und zufrieden sind. Doch ich stehe hinten an. Ich vergesse mich. Was dann wiederum diese innerliche Wut und Unzufriedenheit auslöst. In mir ist so eine große Wut die ich kaum in Worte fassen kann. Ich fühle mich ausgenutzt, übergangen, ausgeschlossen, ausgenutzt, alleine, unverstanden und hin und wieder alleine. Ich weiß, dass ich viele Menschen um mich habe mein kleiner Sternenprinz... ganz nah ist immer dein Papa. Aber warum fühle ich mich dann trotzdem so?! Die Psychologin meinte gerade negative Gefühle stauen sich an bis alles herausbricht.. man im wahrsten Sinne explodiert. Bis jetzt bin ich noch nicht explodiert. Würde es aber gerne mal tun in der Hoffnung, dass ich mich dann etwas leichter fühle. Stattdesen bin ich nach wie vor immer noch am freundlichen nicken. Meine Mimik sagt sehr oft was anders als meine Bauchstimme und die Kopfstimme. Und da sind wir beim nächsten Problem. Ich komme einfach nicht zur Ruhe. Ständig sind da diese Stimmen. Nein deine Mama ist jetzt nicht verückt geworden oder so! Ich denke die Stimmen sind die Sehnsucht, der Schmerz, das schlechte Gewissen...Ja ich habe ein schlechtes Gewissen. Ich frage mich warum ich im März nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe?!?! Hätte man dich dann retten können??? Auf mein Bauchgefühl konnte ich mich doch sehr oft drauf verlassen. Die Psychologin meinte, dass der Bauch oft schon viiiiel früher Bescheid weiß bevor das Hirn einsetzt. Also habe ich doch irgendwie Schuld? Aber sie sagte, dass wir es nicht besser wussten. Wir hätten nix anders machen können. Als wir wussten was los ist war es doch schon zu spät. Es ging zu schnell. Ich soll meine Schuldgefühle ablegen... ich soll den Stimmen im Kopf nicht zu hören. Wenn sie da sind soll ich mich ablenken. Was ich tagsüber ganz gut hinbekomme. Die letzten Wochen habe ich wahnsinnig viel genäht. Doch Nachts kommen sie mich besuchen und halten mich wach. Ich schreie ihnen dann schon zu, dass sie mich in Ruhe lassen sollen... dass ich schlafen will.. sie sollen einfach still sein. Aber sie tun es nicht. Laut Psychologin soll ich es mal mit Atemübungen versuchen.. mich auf was anders konzentrieren. Erst wenn man Dingen keine Aufmerksamkeit mehr schenkt verschwinden sie.
Ach mein kleiner Sternenprinz! Das klingt immer alles so einfach. Doch das umsetzen klappt nicht mal eben. Es braucht Zeit, Übung und viel Geduld.

Im Gepräch stellte sich heraus, dass dein Papa die Woche zuvor als ich mit deiner Oma unterwegs war ihr genau das selbe erzählt hat. Dein Papa geht es ganz genau so wie mir. So verschieden sind dann Mann und Frau wohl doch nicht. Oder ist es nur bei deinem Papa und mir? Schließlich sind wir uns auch vom Erbgut zu ähnlich. Egal wie.. wir beide leiden unheimlich, weil du nicht bei uns bist. Vorhin meinte dein Papa zu mir, dass es ihn traurig macht weil er dich nie spüren konnte im gegensatz zu mir. Das fehlt ihm unheimlich. 

Hast du eigentlich deinen Solar Weihnachtselch schon entdeckt? Da wir deinen Schmetterling mit nach Hause genommen haben wollten wir dir wenigstens etwas Weihnachten zum Grab bringen. Es ist nicht viel.. aber lieber wenig als gar nichts. Wir fanden den Elch einfach am schönsten.

Jetzt hoffe ich nur, dass im Frühjahr der Friedhofbetreiber die Rosen unter denen du dein Bettchen hast zurück schneiden. Ich finde es ja toll, dass sie gewachsen sind. Aber ich will nicht, dass dein Erdenbettchen zu wuchert. Das wirkt dann lieblos und ungepflegt.

Weißt du... heute haben dein Papa und ich bei einem Film geweint. Der nennt sich "Den Himmel gibt es wirklich". Bei uns kam die Frage auf ob der Film nach einer Wahrengegebenheit ist... und ob es den Himmel wirklich gibt... ob es ein Leben nach dem Tod gibt... ob es wirklich so ist wie im Film? Allen geht es dort gut? Keiner hat Schmerzen?! Es würde uns trösten wenn wir wüssten, dass es den Himmel wirklich so gibt und es dir wirklich gut geht dort... und wir uns da dann irgendwann alle wieder sehen würden.

Wir lieben dich kleiner Sternenprinz von hier bis zu den Sternen und wieder zurück!

1000 Küsschen in den Himmel!

Mama und Papa

Freitag, 20. November 2015

Für dich!

Lieber Lucas!

Vor einem Jahr hast du dich deutlich bemerkbar angekündig. Man war mir immer wieder schlecht. Denoch hat es mich irgendwie beruhigt. Es gab mir auch ein Gefühl von Sicherheit, dass es dir gut geht.
Gefühlsmäßig geht es mir wieder schlechter. Ich merke, dass ich am liebsten immer und immer wieder weinen würde. Im Hals diesen Kloß der schon weh tut. Vor einem Jahr haben dein Papa und ich gedacht du würdest für immer bei uns bleiben! Du hast uns voller Glück und Zufriedenheit erfüllt.
Ich denke jeden Tag an dich.. rede mit dir und letzte Nacht habe ich von dir geträumt. Es fühlte sich so echt an. Es war als würdest du tatsächlich auf meinem Bauch sitzen... mich anschauen. In meinem Traum habe ich nach was gegriffen was leuchtet. Ich denke es war die Taschenlampe von deinem Papa. Nur frage ich mich wie sie im Traum ins Schlafzimmer kam?! Was aber im Enddefekt auch egal ist. Ich habe nach dir geleuchtet, weil ich dich so richtig sehen wollte. Doch da saß nur ein Schatten von dir auf mir. Deinen Schatten wollte ich natürlich einfangen.. ihn bei mir behalte und so versuchte ich ein Bild von deinem Schatten zu machen. Doch er ließ sich nicht einfangen.
Plötzlich wachte ich auf und du bzw. dein Schatten waren weg. Ich lag danach die ganze Zeit wach. Fragte mich ob du wirklich mich besucht hast. Wolltest du mir zeigen, dass es dir gut geht?! Oder wünsche ich mir einfach zu sehr, dass du in meiner Nähe ist?!
Warum tut das so verdammt weh in der Brust seit du zu den Sternen gereist bist? Alle sagen immer die Zeit heilt alle Wunden. Aber ich habe das Gefühl das es nicht stimmt. Körperliche Wunden... klar die heilen. Doch seelisch??? Ein großes Stück von mir ist mit dir zu den Sternen gereist. Ich fühle mich leer.. oft unverstanden... vielen gehen ihre eigene Probleme vor. Probleme die in meiner kleiner Welt eigendlich lachhaft sind. Wo ich mir denke damit könnte ich gut leben.. doch statt desen bin ich innerlich zerbrochen... trauere um dich... fühle mich hilflos da ich die 1. dich nicht zurück zu uns holen kann und 2. ich an unser Situation nichts ändern kann. Ich muss damit leben, wärend sich andere in meinem Umfeld nur mal drum kümmern müsste um was zu ändern.
Mittlerweile bin ich sehr in mich eingeigelt. Von der einst offenen Melle.. die gerne hilft, zuhört... die Melle die früher bei der Arbeit von Kunden bzw. dann im Pflegeheim von den Bewohnern für ihre fröhliche Art geliebt wurde ist nicht mehr viel da. Dein Papa fragte mich letztens warum ich so still sei. Tja warum bin ich still?! Weil ich das Gefühl habe es interessiert keinen wie es mir geht.. was ich denke. Innerlich ist mir große Wut, weil ich einfach weiter funktionieren soll. Ich soll wieder die alte Melle sein. Allerdings werde ich die nie mehr werden. Die Vergangenheit hat mich geprägt und somit verändert. Wohl fühle ich mich damit nicht.. das kannst du mir glauben meine kleiner Sternenprinz.

Nachher kommen deine Papa und ich zu deinem Grab. Wir wollen dir eine schöne Laterne bringen. Auch wenn wir es eigentlich nicht dürfen. Aber auch du sollst es etwas schön an deinem Erdenbettchen haben. Dein Papa und ich haben deine Laterne etwas winterlich beklebt damit es in die Jahreszeit auch passt.
Ich bete dafür, dass man dir die Laterne nicht vom Grab klaut. Immer wieder muss ich nämlich lesen, dass es Menschen gibt Dinge von euren Kindergräbern klauen.
Da ich testen wollte wie schön deine Laterne leuchtet habe ich ein Teelicht reinestellt und nun seht sie vor mir auf dem Sofatisch. Sie ist echt schön gewurden.






Lucas wir lieben dich.. von hier bis zu den Sternen und wieder zurück! 1000 Küsse zu den Sternen!

Deine Mama und dein Papa die dich wahnsinnig vermissen!

Samstag, 7. November 2015

Drei oder 3

Lieber Lucas!

Heute haben wir Abschied von deinem Uropa genommen. Er ist dir und dem kleinen Wunder gefolgt. Er war lange bei uns und nun war seine Zeit gekommen um bei euch zu sein.
Deinem Papa und mir ist der letzte Gang schwer gefallen. Auf dem Weg vom Auto in die Kirche merkte ich einen großen Druck in der Brust. Es war so als hätte ich unendlich viele Steine auf der Brust liegen. Am liebsten wäre ich umgedreht.. einfach weg. Kirche hat in den letzten Jahren für deinen Papa und mich immer nur mit Trauer zu tun. Dabei hätten wir gerne die Kirche mit dir zur Taufe betreten. Doch alles kam anders. Wie gerne würd ich das ändern. Aber das geht leider nicht.
Auf jeden Fall saßen heute viele Leute in der Kirche um Abschied von deinem Uropa zu nehmen. Die meisten kannten dein Papa und ich nicht. Doch dann waren da auch zwei Menschen auf die ich nicht so gerne getroffen wäre. Allerdings gehören sie einfach dazu. Wir haben uns einfach etwas abgegrenzt. Zwar waren sie im Sichtbereich von uns... wir haben es wie Tante M. es gesagt hat an ihnen vorbeigeschaut.
Der Pfarrer hat schöne Worte gesprochen.. sehr persönlich und treffend zu deinem Uropa.
Weißt du was sein größter Wunsch war?!
Das die Familie Frieden schließt.. sie wieder näher zusammen rückt. Der Familienfrieden war ihm sehr wichtig. Sein Lieblingssatz war wohl früher "Vertragt euch doch!" meinte Tante M.
Mich haben die Sätze vom Pfarrer nachdenklich werden lassen. Doch ich kann keinen Frieden schließen. Ich will keinen Frieden schließen... zumindestens nicht jetzt. Ich bin einfach noch immer so wütend und enttäuscht auf diese Personen. Für mich hat die eine Person dich auf dem Gewissen. Du hättest nicht sterben müssen! Du hättest heute bei uns sein sollen. Bist es aber nicht.
Mein Herz fühlt sich nach wie vor nach voller Schmerz an. Mal denke ich, dass es mir einigermassen gut geht. Doch dann sind da die Momente.. ein Lied.. ein Geruch.. ein Wort wo diese Gefühle von Trauer, Ohmacht, Wut, Enttäuschen und Zweifel wieder ganz deutlich da sind.
Weißt du was mich in der Kirche fast zum weinen gebracht hat? Es worde gesagt wie viele Kinder, Enkelkinder und Urenkel der Opa hat... und sie haben dich dazu gezählt. 3 Urenkel hat er. Für mich als deine Mama ein überwältigendes Gefühl. Bis jetzt waren dein Papa, ich, deine Oma und die Cousine von deinem Papa die einzigen die dich als Familienmitglied sehen. Der Rest von der Familie hat auch noch nie Bilder von dir gesehen. Deshalb war die Zahl 3 für mich sehr überwältigend. Mein Kopf war am rattern. "Hat er wirklich 3 gesagt?" "Wer ist das 3. Urenkelchen?" "Der hat bestimmt 2 gesagt und ich wollte einfach nur 3 hören!" "Oder doch nicht?!"
Auf dem Friedhof als wir deinem Uropa auf Wiedersehn gesagt haben kam dann Tante M. zu mir rüber. Sie nahm mich in den Arm mit den Worten "Hast du gehört?!" "Er hat von 3 Urenkeln gesprochen!" "Wir haben Lucas nicht vergessen, denn er gehört dazu!". Dann war es geschehen. Die Schleußen öffneten sich und ich war nur noch am weinen. Sie sehen dich also als Familienmitglied. Auch wenn du nicht bei uns bist gehörst du dazu.
Später kamen dann die 2 Personen auf deinen Papa und mich zu... mit ausgestreckter Hand. Ich konnte erst nicht... ich wollte nicht.. ich will ihnen keinen Raum in meinem Leben geben. Ich will nicht mehr verletzt werden. Wir sind unsere eigene Familie. Sie fehlen nicht (mehr) in unserem Leben.
Tante M. meinte zu uns, dass wir es tun sollen.. der Opa hätte es sich gewünscht.. macht es für ihn. Und das haben wir dann gemacht. Einzig und alleine dem Opa zu Lieb haben wir die Hand gereicht. Aber vertieft wird es nicht. 

Lucas wir liebe und vermissen dich! Bitte sei schön artig und hör auf deine Urgroßeltern. Sie meinen es sicher nicht immer so wie sie es sagen. Sie müssen halt jetzt unsere Aufgabe übernehmen.. wo du als Kind sicher nicht immer ihre Entscheidung und Meinungen teilst. Aber dies würdest du bei uns als deine Eltern sicherlich auch nicht tun. Mir ging es nämlich nicht anders. Es hat oft genervt wenn es hieß "Tue dies nicht!" "Mach das nicht!" "Mach mal dies oder jenes!"

Wir schicken dir und dem kleinen Wunder 1000 Küsse in den Himmel.
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